Digitale
Schweiz

Die Schweiz wird digital. Zumindest ist das der Plan.

dGA KIS PIS

Die Digitalisierung verspricht einfachere Prozesse, bessere Vernetzung und weniger Papier. In der Praxis entstehen allerdings manchmal zuerst neue Plattformen, zusätzliche Schnittstellen und erstaunlich viele Arbeitsgruppen.

Trotzdem: Die digitale Transformation bietet enorme Chancen. Vorausgesetzt, Technologien, politische Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Menschen finden irgendwann zusammen.

Footbloc beobachtet, wie sich die Digitalisierung in der Schweiz entwickelt, welche Projekte vorangetrieben werden und wo Chancen, Risiken und gelegentlich auch Widersprüche entstehen.

Digitale Lösungen für die Schweiz

Wie digital wird die Schweiz und wer behält die Kontrolle?

Die Schweiz arbeitet an ihrer digitalen Zukunft. Digitale Identitäten, Datenräume, digitale Souveränität und künstliche Intelligenz werden zunehmend relevant. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Technologie, sondern auch um grundlegende Fragen: Wer kontrolliert unsere Daten? Wie unabhängig sind wir von internationalen Technologieanbietern? Und wem können wir vertrauen?

Digitale Souveranität

Abhängigkeiten, Kontrolle und Selbstbestimmung im digitalen Raum.

Datenräume

Daten organisationsübergreifend austauschen, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren.

Digitale Identitäten

Die Frage, wer im Internet eigentlich wer ist und wie sich das überprüfen lässt.

Cybersicherheit

Digitale Risiken, Angriffe und die Frage, wie viel Sicherheit eigentlich genug ist.

KI-Regulierung

Regeln, Verantwortung und die Frage, wie viel Freiheit künstliche Intelligenz haben sollte.

Digitale Lösungen für das Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen wird digital. Die Herausforderung ist, dass es dabei auch zusammenarbeitet.

Elektronische Gesundheitsdossiers, eRezepte, digitale Medikationspläne und neue Gesundheitsanwendungen sollen die Versorgung verbessern. Technisch ist vieles möglich. Organisatorisch, politisch und finanziell gestaltet sich die Umsetzung gelegentlich etwas komplizierter.

Digitale Gesundheitsanwendungen (dGA)

Digitale Gesundheitsanwendungen bringen digitale Unterstützung direkt zu Patientinnen, Patienten und Fachpersonen. Wichtig ist, dass sie einen nachgewiesenen Nutzen bieten, einfach anwendbar sind und einen praktikablen Weg in die Versorgung und Vergütung finden.

digitale Versorgungsprozesse

Digitale Versorgungsprozesse verbinden verschiedene Akteure und Systeme im Gesundheitswesen miteinander. Dazu gehören beispielsweise eRezept und eMedikation, bei denen Informationen zwischen Arztpraxen, Apotheken, Patientinnen und Patienten sowie weiteren Beteiligten digital ausgetauscht und weiterverarbeitet werden.

Im Unterschied zu KIS, PIS oder dGA handelt es sich dabei weniger um einzelne Produkte als um übergreifende Prozesse, die auf funktionierende Schnittstellen, gemeinsame Standards und eine sichere digitale Infrastruktur angewiesen sind.

KIS & PIS

Klinik- und Praxisinformationssysteme bilden die digitale Arbeitsumgebung von Spitälern, Kliniken und Arztpraxen. Sie unterstützen unter anderem die Dokumentation, Administration, Terminplanung, Abrechnung und Organisation von Behandlungen.

Der Markt ist stark fragmentiert: Es gibt zahlreiche Anbieter und unterschiedliche Systeme – insbesondere bei Praxisinformationssystemen (PIS). Dadurch unterscheiden sich Funktionen, Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten teilweise deutlich.